Die Marktmeinung der ACADEMY 25

Verfasst am 22.12.2025

Jede Meinung ist mit einem persönlichen BIOS versehen! Daher gebe ich dir kurz einen „Steckbrief zu mir als Person“, damit du mich genauer einschätzen kannst. Über die Qualität meiner Meinung, musst du dir selbst deine Meinung bilden.

Ich bin 26, hab noch große Ziele und Träume, für die ich hart arbeite. Ich bin grundsätzlich ein optimistischer Mensch, der aus allem versucht, etwas Positives und Vorteilhafteres zu gewinnen. Das macht mich grundsätzlich zu einem Bullen! Ich bin Gott sei Dank ziemlich hoch gebildet als M.Sc. Wirtschaftsingenieur Energiemanagement. Und ja, ich beschäftige mich viel mit Aktien, Wirtschaft und Börse [wer hätte es gedacht]. Finanzielle Situation: Ich bin direkt aus dem Studium gedroppt, mit einem leichten Fettpolster im Depot, mehr nicht. Also einfach und bescheiden, ambitioniert und mit einer Affinität zu Tech.

Diese Meinung gibt eine grundlegende und fundamentale Perspektive über alles, was an der Börse zählt. Sie kann als ein Rahmen verstanden werden, um über Wirtschaft und Börse zu denken. Mit Meinungen ist es natürlich immer relativ und die Zukunft kennt niemand. Dennoch ist eine persönliche Meinung das mit Abstand wichtigste Element, um profitabel an der Börse zu sein. Ich kann dir persönlich ebenfalls nur empfehlen, deine eigene zu entwickeln oder schriftlich festzuhalten. Meine Börsenhandlungen sind mittelfristig, meine Perspektive langfristig. Wenn sich Menschen mit folgenden Gedanken und Meinungen austauschen, um zukünftig zu profitieren, nenne ich das Börse machen. Es wäre mir eine große Freude, wenn du deine persönliche Meinung (langfristig & mittelfristig) mit uns gemeinsam im Discord-Chat teilen würdest und wir uns als Community austauschen.

Langfristige Meinung zu der Weltwirtschaft und Börse [5–10 Jahre]

Um einen guten Zusammenhang und Kontext zu bekommen, müssen wir kurz in den Rückspiegel schauen. Wir kommen aus einer Phase der starken Inflation, des wirtschaftlichen Erliegens, hoher Zinssätze und eines starken Bärenmarktes. Die Corona-Depression. Seitdem konnte sich global eine starke Erholung an der Börse und der Wirtschaft ausbauen. Das Wichtigste ist: Es hat sich ein übergeordneter Megatrend K.I. als Hoffnungsträger verfestigt und so einen Bullenmarkt von nun ca. 3 Jahren entfesselt. Den wir als Anleger natürlich begrüßen.

Die Zentralbanken konnten erfolgreiche Zinssenkungsschritte durchführen und damit eine zunehmend lockere Geldpolitik ermöglichen. Das ist ein positives Zeichen, denn sie denken strategisch und langfristig. Günstigeres Geld ist der Sauerstoff für die Weltwirtschaft und fließt am langen Ende immer in Risk-on-Assets [die Börse]. Es ist daher der wichtigste langfristige Faktor. Die geopolitische Lage ist aktuell eindeutig angespannt und wird in drei Hauptakteuren analysiert. Die USA sind und müssen es auch bleiben, das Leittier der Welt. Deren Stellung kommt aus Militärdominanz, Finanz- und Währungsposition sowie technologischer Vorreiterstellung in IT und K.I. In diesen Aspekten sehe ich sie auch langfristig führend. Die Gefahren wie Ideologie, Zensur und Massenmigration sind eingedämmt. Auch die katastrophale Handelsbilanz wird sich verbessern. Die Innovationskraft der USA (K.I., IT & Infrastruktur, Robotik und Raumfahrt) ist stark, dementsprechend ist auch das Wirtschaftswachstum gut. Das altbekannte Problem der Verschuldung, besonders der Konsumschuld, ist eine Schwachstelle. Es gibt nur einen Weg, nämlich herauswachsen. Die USA werden zusammenfassend für mich langfristig als positiv bewertet. Nun zur EU. Meiner Meinung nach im geopolitischen Kontext ein zahnloser Tiger, welcher dennoch den größten Binnenmarkt der Welt beherbergt. Die Bonität und Finanzkraft sind aktuell noch gut! Doch die wirtschaftliche Potenz nimmt stark ab. Deutschland leidet stark, noch viel schlimmer England und Frankreich. Die Probleme sind hausgemacht. CO₂-Transformation, Massenmigration, Bürokratie und Ideologie, sind problematisch und hartnäckig. Die Innovationskraft in Industrien der Zukunft wie K.I.-Infrastruktur, Robotik, Software oder Raumfahrt ist mangelhaft. Der Ukrainekonflikt ist bedauernswert und hat zwei Verlierer: die Ukraine & die EU. Langfristig sollte also die EU wieder als politisch neutrales Bindeglied zwischen Ost und West Fuß fassen und so einen nachhaltigen Frieden fördern. Dennoch die langfristige Entwicklung der EU wird als negativer Faktor eingestuft. Man könnte sagen, wir lassen uns die Butter vom Brot nehmen. China als Industriesupermacht hat natürlich auch strukturelle Probleme. Zum einen ist die demografische Entwicklung schlecht, was als Konsequenz der 1–2-Kind-Politik resultiert. Zum anderen sind der Immobiliensektor, ineffiziente Ressourcenallokation und Verschuldung von Unternehmen problematisch. Doch die wirtschaftliche Stärke, die Innovationskraft und die Geschwindigkeit sind erheblich. Es wächst noch immer mit über 5 % und setzt mit immer tieferen Lieferketten, Handelsinfrastruktur und Unternehmensaufkäufen die Welt unter Druck. Daher entsteht auch eine protektionistische Haltung von EU/USA gegenüber China. Seltene Erden sind wie die Droge der modernen Industrie und China kontrolliert sie. Das Land ist souverän, respektiert und daher verdient da, wo sie stehen. Das langfristig Wichtigste ist, dass die USA und China näher zusammenfinden, statt sich durch Handelskonflikte zu rivalisieren. Hierbei blicke ich optimistisch in die Zukunft.

Für den langfristigen Börsenerfolg ist es zudem essenziell, übergeordnete Trends und Wirtschaftsentwicklungen frühzeitig zu erkennen. Ein Investor, der die richtigen Themen erfolgreich kapitalisiert und dabei Gewinner identifiziert, verdient ein Vermögen. Die Energiebranche ist ein klarer Wachstumsmarkt, wirtschaftliches Handeln, Wachstum und das Leben sind immer mit Energie verbunden. Kein Wachstum ohne Energie. Eindeutig sind Atomkraftwerke und moderne Reaktortypen Gen IV oder SMRs lukrativ. Solarenergie, Gaskraftwerke, Windkraftanlagen werden weiter ausgebaut und entwickelt. Die Fähigkeit, elektrische Energie zu speichern, wird immer gefragter, netzintegrierte Batteriespeichersysteme ein absoluter Wachstumsmarkt. Netztransformation, Smart-Grids oder auch synthetische Netzträgheit in Regelenergiemärkten – das A und O der zukünftigen Dekarbonisierung. Auch fundamentale Entwicklungen in der Kernfusion werden langfristig enorme Chancen bieten. Rohstoffe wie Uran, Silber, Kupfer, Lithium, Nickel und Seltene Erden (Neodym, Praseodym, Dysprosium) sind der reale physische Engpass in unserer zunehmend digitalisierenden Welt. Künstliche Intelligenz, Rechenzentren und die GPU-Produktion werden langfristig sehr starkes Wachstum haben und uns als Gesellschaft in ein neues Zeitalter bringen. Das sage ich ganz bewusst, da jede Intelligenzverdichtung und Erhöhung einen exponentiellen Fortschritt mit sich bringt. Unternehmen, die Rechenzentren bauen, verwalten oder instandhalten, werden eindeutige Gewinner sein. Ja, das Ganze wird auch maximiert, bis Satelliten zu solarbetriebenen Rechenzentren weiterentwickelt werden. Wer kann, der kann, und SpaceX kann. Die aktuell hervorragend zu beobachtende Weiterentwicklung von K.I. als LLM hin zu REAL-WORLD-AI wird ein großes Wachstumpotenzial für Investoren bieten. Das heißt, Technologien wie Robotaxis oder Humanoid Robotics werden real. Die Frage ist, wer profitabel skalieren kann (Tesla) und was kann alles damit ersetzt werden? Im Zentrum die Frage nach der Transformation im Arbeitsmarkt und ob langfristig menschliche Arbeit substituiert werden soll. Raumfahrt und die ersten Anfänge von interplanetaren Reisen, sowie Kolonialisierung werden sehr riskante und hochprofitable Investitionen mit sich bringen. Des Weiteren sind Unternehmen, die Großdatenmengen verarbeiten, strukturieren und analysieren können, ein gefragter Wettbewerbsvorteil, auf den die wenigsten verzichten möchten. Palantir zählt bereits heute zu einem dieser Gewinner und wird es mit Sicherheit auch langfristig bleiben. Finde das Unternehmen, welches für Sicherheit im Cyberspace sorgt, einen starken Wettbewerbsvorteil besitzt, und warte auf eine gute Kaufgelegenheit, um dein Depot kräftig aufzuwerten.

Mit all dem gesagt, bietet die Zukunft hervorragende Chancen, und langfristig könnte ich nicht bullisher sein. Was der Kapitalismus ausgezeichnet kann, ist, zukünftigen Projekten, Technologien oder Produkten den Weg frühzeitig zu ebnen. Doch ist eines klar: Ohne viel Arbeit, Nervenstärke, Disziplin und Risikobewusstsein bekommt man hier nur schwer einen Fuß in die Tür. Meine klare Aussage: Nicht auf jeder Party gleichzeitig tanzen, ein paar wenige genau verstehen und langfristig als Investor betreuen. Gut investiert sein und gut verdienen in Kombination mit einer ausgereiften Portfoliostrategie, die auch diversifizierte und sichere Elemente aufweist (ETFs). Was definitiv klar zu sagen ist, wer langfristig keine optimistische Haltung und Mentalität hat, wird emotional keine Kraft für die Börse und Ihre Herausforderungen haben. Eher schlecht gelaunt vor seinen Freunden herumjammern, was er alles hätte machen können.

Mittelfristige Perspektive über die Börse [0,5–2 Jahre]

Mein mittelfristiger Fokus, liegt eindeutig auf der Maximierung und Diversifizierung der Einnahmequellen, was ich auch jedem uneingeschränkt bloß empfehlen kann. Das heißt, unabhängig vom Portfolio weitere Einkommensströme zu entwickeln. Ja, natürlich mehr arbeiten, mehr verdienen, passive Vermögenswerte oder Unternehmen entwickeln. Dieser Fokus ist grundlegend die wichtigste Antwort auf die Frage oder Angst jedes Investors. Bekommen wir einen großen Crash? Statt Energie in diese durchaus interessante Frage zu stecken, können wir so beim eventuellen Eintreffen diese Chance besser nutzen! Die Zinspolitik und der damit einhergehende Faktor Geld zeigen ein positives Signal. Die FED stellt 2026 einen weiteren Zinssenkungsschritt in Aussicht, die EZB ist bereits bei einem angemessenen Leitzins von 2 % angekommen. Daher können Unternehmen, die zinssensitiv sind, wesentlich besser finanzieren und höhere Gewinnmargen erwirtschaften. Zyklicker oder Small-Caps [Russel 2000] zählen klassischerweise in diese Betrachtung. Ein Unternehmen wie beispielsweise SMA Solar wurde auf dieser Grundlage anfangs 2025 als erfolgreiches Investment gekauft. Aber auch der gesamte Aktienmarkt erfreut sich über geringere Zinskosten. Die USA haben einen klaren Druck innerhalb ihrer Geldpolitik, da 3 % in Ordnung, aber nicht gewünscht sind. Eine wiederkehrende Inflation als zweite Welle soll unbedingt vermieden werden, daher auch die langsame Zinssenkung der FED und der aktuell noch hohen Zinssatz von 3,5 - 3,75 %. Die wirtschaftlichen Wachstumsausblicke sind sowohl für die USA, Europa als auch für China positiv. Sogar Deutschland hat eine reale Chance auf Wirtschaftswachstum. Die Handelskonflikte bleiben besonders zwischen den USA und China angespannt und sind strategisch auf Waffenruhe ausgelegt. Diese Situation soll anhalten, da beide Parteien das Beste für ihre Wirtschaft wollen. Eine langfristige Lösung und der Abbau von Handelsbarrieren sind meiner Meinung nach daher realistisch. Die Exporte Chinas von seltenen Erden sowie die Bereitstellung US-amerikanischer GPU würden ein sehr starkes positives Signal geben. Der russisch-ukrainische Krieg wird meinem Ausblick nach, nicht eskalieren, sondern beendet werden. Wie in einem Krieg üblich: Beide verlieren, nur die Rüstungsindustrie gewinnt. Die Verhandlungen sprechen eine klare Sprache: Die Ukraine verliert, kämpft dennoch erfolgreich darum, wie hoch. Geopolitisch hat sie verloren, ein Teil von ihr wird dafür langfristige Nähe und Integration in die westliche Kultur bekommen. Russland hingegen hat sich wirtschaftlich noch stärker in die radikale Bedeutungslosigkeit entwickelt. Ich persönlich lauere daher auf den Moment des Kriegsendes, um der Rüstungsindustrie zumindest Teile deren übertriebener Kapitalisierung zu reduzieren [Short]. Die Hoffnung Europas sind wir Deutschen. Schaffen wir es, wirtschaftsfreundliche Politik, Bürokratieabbau, eine neutrale Außenpolitik und sichere, kostengünstige Energie zu erhalten? Nein, nicht mittelfristig, nicht mit dieser aktuellen Politik.

Nun zu der Börsenbewertung und dem Bullen-/ Bärenmarkt in naher Zukunft. Die letzten 3 Jahre waren ein sehr guter Bullenmarkt gewesen, wobei der S&P 500 einen Anstieg von 3.844 $ [23.11.2022] auf 6.775 $ [20.12.2025] verzeichnen konnte. Das sind 76,25 %, wo durchschnittlich 30 % auf diesen Zeitraum zu erwarten sind. Wer nicht investiert war, der Arme hat unter wirklich hohen Opportunitätskosten zu leiden. Wie stellen wir sicher, dass so etwas keinem von uns entgeht? Natürlich, indem wir immer investiert bleiben weiter ausbauen, ohne dabei im Versuch, den Markt zu timen, an der Seitenlinie zu verharren. Ein Bullenmarkt ist eine Phase, in der ich weniger kaufe und mich über mein Wachstum mehr als erfreue. Ein Bärenmarkt ist eine Phase, in der ich besonders viel kaufe und mich über günstige Kurse bedanke. Eins muss nun dennoch klar kommuniziert werden: Die Aktienkurse und Bewertungen sind sehr hoch. Schauen wir auf den Buffetindikator, also das Verhältnis von BIP und Aktienkursen in den USA, sind wir mit 221,8 % sehr stark überbewertet. Selbe Aussage, liefert auch das Shiller-KGV mit 39,2. Ja, das ist nicht angenehm, kein bisschen! Eine Erklärung liegt in den extremen Bewertungen in den berühmten Magnifisend-7. Jeder will sie haben aufgrund der hervorragenden Unternehmensqualität und Zukunftsperspektive. Kontrahenten sind meistens sehr weit abgeschlagen. Die technologische Dominanz: hoch. Schauen wir dafür einmal auf zukünftige Gewinnprognosen anhand des PEG-Ratio, um eine Relation der Bewertungen zu erhalten, können wir im S&P Global sehen, dass 2,6 im Vergleich der letzten 3–4 Jahre ein mittelmäßiger Wert ist. Somit sind die starken zukünftigen Gewinne ein fundamentaler Rückenwind innerhalb der aktuellen Bullenrally und rechtfertigen teilweise die hohen Kurse. Eine heiß diskutierte Befürchtung, liegt in der Frage, ob wir nun in einer KI-Bubble sind. Der Vergleich zur Dotcom-Blase 2000 und dem Börsencrash wird oft aufgeführt. Diese Frage ist berechtigt und wird von mir auch noch ausführlicher beantwortet. Hier meine klare und kurze Meinung. Nein, es ist keine Blase, denn die Unternehmen sind dieses Mal hochgradig profitabel, effizient und auch diversifiziert innerhalb ihrer Geschäftsmodelle. Die Dotcom-Bubble war primär durch Start-ups ohne Gewinne, mit extremen Kredithebeln und einer noch nicht genutzten Infrastruktur geprägt. Heute sind es ein bis zwei Handvoll etablierter Unternehmen, welche die Spitzenposition dieser Revolution anführen. Das Rennen wird genau jetzt entschieden und die Gewinner [Nvidia, Google, Palantir, Tesla] werden die nächsten 10–20 Jahre wachsen und gedeihen. Mittelfristig werden dennoch Stimmen lauter, die einen MEGA-Crash voraussehen, ja, die Bären sind immer laut, immer präsent und unangenehm. Die inverse Zinskurve der USA-Staatsanleihen von 2022 bis 2024 ist ein negativer Vorbote, der bislang oftmals eine Rezession ca. 6–24 Monate später voraussagen konnte. Ich geh nicht davon aus, dass die USA eine Rezession erleben werden, sondern eher einen wirtschaftlichen Aufschwung, was die GDP-Wachstumsprognosen für 2026 bestätigen. Dennoch müssen sich Anleger auf stärkere Zwischenkorrekturen vorbereiten, damit solche Situationen genutzt werden können. Denn mit Bärenmärkten, oder plötzlichen Korrekturen, ist es immer gleich. Rückblickend ist es eindeutig und wir wissen es erst, wenn es passiert ist. It is better to Prepaire not to Predict!

Der K.I Trend und seine erfolgreiche Weiterentwicklung sind mittelfristig entscheidend. Um es einfach zu halten: Erst mal baut man die Infrastruktur, danach nutzt man sie. Step 1 GPU, Rechenzentren, Cloudsysteme & mehr Leistung. Hier kommen Chiptitanen wie beispielsweise Nvidia, TSMC, ASML ins Spiel. Doch brauchen wir auch die Hyperscaler wie Amazon Web Services, Microsoft Azure, Google Cloud oder Oracle. Step 2: Betrieb, Instandhaltung und Anwendungen mit realem Mehrwert erzeugen. Wenn eines klar ist, dann dass wir nachhaltig mehr und noch mehr Energie benötigen, um den Betrieb zu gewährleisten. Batteriespeicher und Netzfiltersysteme sind ebenfalls essenziell. Eine hervorragende Kühlung von Rechenzentren ist mehr als alternativlos. Vertiv oder auch Schneider Electric können hier mitreden. Die K.I. bekommt nun Hände und Füße oder auch ein Lenkrad. Real-World- A.I, ist der logische nächste Schritt. Es sollen ja bitte nicht bloß "Katzenbilder" für die unzähligen Milliarden $ Capex generiert werden. Mittelfristig wird sich genau zeigen, wer das Rennen macht. Ich nehme es vorweg: TESLA. Doch werden global auch noch viel weitere kreative Anwendungsfälle erzeugt. Wer sie findet, kann groß verdienen. Welches Unternehmen kann für Cybersecurity garantieren? Oder bringt grundlegende Plattform für Staaten und Unternehmen zur Datenanalyse und Strukturierung? Beides profitable Wachstumsbedürfnisse der modernen Industrie. Es scheint auch klare Zeichen zu geben, dass SpaceX 2026 an die Börse gehen wird. Wer Anteile an diesem Unternehmen erwirbt, kauft das Weltall. Sehr gerne können wir uns mal treffen und darüber philosophieren, was wir Menschen in den nächsten 50–100 Jahren dort noch alles erreichen können. @Discord

Eine Bullenrally entsteht, einfach gesagt, aus zwei Dingen: Erstens ist die zukünftige Erwartung der Anleger positiv [psychologische Verfassung] und zweitens haben sie Kapital zum Investieren. Daher ist mittelfristig die Klärung beider Faktoren wichtig. Zum Ersten: Der emotionale Zyklus läuft meistens wie folgt ab: Hope–Believe–Euphoria. Ich empfinde die aktuelle Situation als Believe und eine euphorische Phase erkenne ich im übergeordneten Markt bislang nicht. Daher besteht eine gute Wahrscheinlichkeit, dass sie noch kommt und mit ihr ein heißer Bullenendspurt. Zudem lief die Bullenrally bislang sehr gut und viele Anleger erfreuen sich über positive Rendite. Der Fear-and-Greed-Index ist aktuell ebenfalls neutral und kommt eher aus der Angst hervor. Damit beurteile ich die psychologische Verfassung als weiterhin positiv und bullish. Nun zum Faktor Geld. Die Bullenrally wurde überdurchschnittlich stark von Privatanlegern getragen, hohe Investitionsquoten in Aktien und geringe in Anleihen. Bei den Institutionellen hingegen sind die Anleihenquoten und Money-Market-Bestände verhältnismäßig hoch. Ja, deren Risikobereitschaft ist grundsätzlich geringer als bei Privatanlegern. Dennoch wird das Gesetz der Opportunitätskosten so einigen Fondsmanagern teuer zu stehen kommen oder ihren Job kosten. Daher besteht hier noch ein hohes Investitionspotenzial. Kombiniert mit dem Rückenwind der Zentralbanken, sehe ich auch den Faktor Geld als positiv an. Der Bullenmarkt dauert im Durchschnitt 5 Jahre an, daher befinden wir uns aktuell auch noch mit knapp 3 Jahren unter dem Schnitt. Mit all dem gesagt, bin ich auch mittelfristig betrachtet bullish.

Mein persönliches Verhalten wird daher wie folgt sein: Die Korrektur im Kryptobereich ist mir willkommen. Bitcoin zwischen 50.000 € - 70.000 € wäre klasse zu kaufen. Eine offensichtliche Korrektur, wie zuletzt gesehen, ist eine langfristige Chance. Mein Investment in Tesla wird stark ausgebaut, bevorzugte Kurse wären unter 300 €, aber das Leben ist kein Wunschkonzert und die Wahrscheinlichkeit auf diese günstigen Kurse sinkt mit der Zeit stark. Mein Investment in Palantir hat sich mehr als gelohnt und große Gewinne wurden realisiert. Eine starke Korrektur wäre mehr als überfällig. Es gibt einfach kein mir bekanntes Unternehmen, welches derartiges Wachstumspotenzial gepaart mit solch starken fundamentalen Qualitäten hat. Deshalb will es jeder besitzen und deshalb ist es einfach nur unvorstellbar hoch bewertet. Gold würde ich gerne kaufen, aber nicht zu diesen Preisen, daher warte ich auf eine übergeordnete Korrektur, solange es nun mal sein muss. Die Korrektur des Pharmagiganten Novo Nordisk kann man vereinfachend nur mit „endlich“ beschreiben. Daher erwäge ich aktuell einen großen Einstieg. Falls SpaceX 2026 an die Börse geht, bin ich 100 % dabei, der Kurs spielt hier keine große Rolle. Mir ist bewusst, dass wir uns im stark überbewerteten Territorium befinden. Mittelfristig muss ich daher auch eine Strategie besitzen für den Fall einer Korrektur oder Schlimmeres. Hier meine persönlichen Handlungen. Ich spekuliere mit halbjährigen Put-Optionsscheinen auf ein Ende des Ukrainekriegs gegen Rheinmetall und habe Shortpositionen auf Siemens Energy. Beides streng nach dem Motto: ,,What goes up must come down.” Falls daher die Aktienmärkte weinen, hätte ich zumindest die Chance darauf teilweise zu profitieren. Meine zweite Strategie liegt in der Academy 25 und ihren Einnahmen in Börsenkrisen und zunehmender Unsicherheit von Anlegern, die sich nicht wirklich tiefgreifend mit der Börse beschäftigen. Jede Situation ist individuell, trotzdem muss man vorbereitet sein. Wie bereits innerhalb dieser Analyse erfasst, begebe ich mich auf die Suche nach Small-Caps oder zyklischen –/zinssensitiven Geschäftsmodellen. Dass monatliche Investitionsraten auf ETFs einfließen sollten, muss ich wohl nicht weiter erklären. 

Ich hoffe, dir mit dieser aufs Wesentliche heruntergebrochenen Marktmeinung ein wenig qualitativen Input, Anregung und Inspiration gegeben zu haben. Sich an der Börse auf negative Entwicklungen zu konzentrieren, liegt nicht in meiner Persönlichkeit und bringt auch deutlich weniger Geld. Ich weiß aber genau, dass ein Mensch mit anderer Perspektive über jedes einzelne Thema auf eine andere Meinung kommen kann. Das ist auch in Ordnung, deshalb sind es Meinungen, und zum Glück kann man sich gemeinsam darüber austauschen und diskutieren. Ich nenne so etwas Börse machen.